Spex: Die Last der lebenden Legende

http://www.welt.de/print-wams/article131278/Die_Last_der_lebenden_Legende.html

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Spex-Gruender-Gruppe-1980.jpg
Gruppe von Gründern der Zeitschrift Spex (Miki Synuga, Gerald Hündgen, Wolfgang Burat, Clara Drechsler, Christof Pracht, Bernhard Schaub, Peter Bömmels, Wilfried Rütten) [Datum: August 1980 / Quelle: Wolfgang Burat]
>>Wenn vor 25 Jahren in der Kölner Severinsmühlengasse nachts noch Licht brannte, dann saßen dort unterbezahlte Redakteure, die an Texten für die neue „Spex“ werkelten. Sie hatten keine andere Wahl. Schließlich wartete Deutschlands Musik-Boheme wie jeden Monat sehnsüchtig auf die neue Ausgabe ihrer Bibel, die ihnen Satz für Satz, Seite für Seite die Welt erklärte. Die Meinung der „Spex“-Redaktion war Gesetz, galt doch das Heft, das jetzt Jubiläum feiert, in den Achtzigern als die einzig lesbare Musikzeitschrift in deutscher Sprache.<<
[Quelle: Welt am Sonntag 21.08.2005]

Schöner Nachruf auf das „MusikMagazin“ Spex vom ehemaligen Chefredateuer Max Dax. Die „Spex“ war in den 80ern DIE popkulturelle Instition für jungen Menschen, welche sich mit viel Mühe und Fleiß und auf jedem nur denkbarem Gebiet vom Rest ihrer Generation abzugrenzen versuchten. Die Spex gab jeden Monat neuen Halt und Sebstbestätigung.
OK Salonmarxismus … R.I.P! :-))

 

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