2005/09/30 [taz.de] Ulf Poschard: Wir müssen reden

http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2005/09/30/a0188

Ulf_Poschardt_Wir_muessen_redenDas war so ungefähr die pop-liberale Initialzündung für Deutschland. Kult-DJ und Elite-Redakteur Ulf Poschard wollte mit diesem Artikel nichts weniger, als eine ganze Generation von kulturlinks aufgewachsenen Zöglingen aus mehr oder weniger gutem Hause von ihrem ideologischen Neglect befreien. Er öffnete ihnen die Augen für ein neues aufregendes Universum in dem sie sich schon längst befanden ohne es zu merken. Das Universum des modernen bürgerlichen Milieus. Es geht darum, ehrlich zu sich selber und seinen eigenen Interessen zu sein, sich aus der kuscheligen, aber mittlerweile doch wirklich verlogenen Ecke des strukturkonservativen-Linken Gutmenschentums zu verabschieden …
„Wenn Diedrich Diederichsen, das (ganz großartige) Idol aller Denkfreudigen unter 50, den Erhalt der sozialen Sicherungssysteme als Kerninhalt einer Veranstaltung in der Volksbühne formuliert, verkümmert einst originelles Denken und betoniert Umverteilungsansprüche und Staatsseligkeit.“
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