Böhmermann vs. Erdogan – Aufruhr im Auenland!

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Von allen Europäern ähneln die Deutschen den Hobbits am meisten. Sie haben sich auf diesem behaglichen Fleckchen Erde eingerichtet, gehen den achtbaren Geschäften ihres wohlgeregelten Lebens nach und meinen, dass Friede, Überfluss und die bürgerlichen Freiheitsrechte die Regel seien sowie allen vernünftigen Leuten von Rechts wegen zustünden [-> http://goo.gl/c45t0d ]. Weil ihre friedliebenden kleinen Hobbitvölker aber geschützt werden müssen und um ihnen weiter die Illusion zu lassen, sie würden in einem Paradies des ewigen Friedens und Wohlstands leben, wissen die EU-Stammesfürsten der Hobbits, daß sie einen Vertrag mit einem starken kriegerischen Wächter-Volk brauchen. [-> http://goo.gl/XqhoJI ] Das waren jahrelang die US-Amerikaner: Im zweiten Weltkrieg hatten sie die Hobbit-Völker vom NATIONAL-SOZIALISMUS einem der blutrünstigsten Monster aller Zeiten befreit, welches das wunderschöne Auenland in einen Schlachthof verwandelt hatte. Kurz vor dem Ende des letzten Jahrhunderts befreiten sie die Welt von dem anderen blutrünstigen Monster der Weltgeschichte dem INTERNATIONAL-SOZIALISMUS. Als der letzte US-Präsident G.W. Bush die friedliebenden Hobbitvölker Europas jedoch um Unterstützung im Kampf gegen das neu erwachte Monster des ISLAMFASCHISMUS bat, schickten die Hobbit-Stammesfürsten zwar einige der ganz wenigen kampferprobten Hobit-Recken nach Afghanisten, er zog  beim einfachen Hobbitvolk aber eine gewaltige Menge Haß und Spot auf sich. Auf den Titelbildern aller Hobbit-Gazetten waren jahrelang die allergräßlichsten Bush-Karrikaturen zu sehen und alle Komödianten des Auenlandes wetteiferten darum, diesen unverschämte Forderungen stellende Wächter mit der hohen Hobbit-Kunst des Schmähgedichts zu verspotten.

Das Wächtervolk der Amerikaner war jedoch ein weises und geduldiges Volk. Es war daran gewöhnt, wegen seiner Größe und Überlegenheit vom ganzen Erdkreis beschimpft und gehaßt zu werden. Daher gehörte es zur Tugend dieses Volkes, daß man sich selbst von jenen Völkern immer wieder verhöhnen ließ, deren Sicherheit man garantierte.

Aber auch solch ein stolzes und großes Volk ist auf Dauer nicht vor tragischen Veränderungen sicher … und so verbreitete sich bald die pazifistische Hobbit-Weltanschauung auch in der großen starke USA. Und so kam es wie es kommen mußte: Der oberste Wächter G.W. Bush wurde durch einen schwarzen Hobbit ersetzt: Barrack Hussein Obama. Obama versprach alle gegen das Monster ISLAMFASCHISMUS kämpfenden Amerikaner heimzuholen und die USA in ein friedliebendes Auenland zu verwandeln.
Alle Hobbits hier im europäischen Auenland jubelten an diesem Tag und hätten ihn am liebsten auch zum König über alle Hobbits Europas gewählt, aber zu ihrer großen Verwunderung hatte dieser gar kein Interesse an den europäischen Hobbits und wandte sich den unbekannten Völkern des Pazifikraumes zu.

Durch seinen überhasteten Abzug aus den Nahostgebieten und Afghanistan, welche unter seinem Vorgänger G.W. Bush erst von vielen Schurken, Drachen und Monster befreit und dann stabilisiert wurden [surge!], brach Chaos in dem von Obama hinterlassenen Machtvakuum aus, welches das Ur-Monster des ISLAMFASCHISMUS immer größer und stärker werden ließ.

Dieses Monster trieb immer mehr Flüchtlinge vor sich her, die sich alle in das schöne Auenland retten wollten. Weil die EU-Stammesfürsten wußten, daß die US-Amerikaner für die Hobbits keine Wächter-Nation mehr sein wollten und  die Hobbits sie schon seit über einer Generation verschmähten suchten sie neue starke Wächternationen, welche ihre friedliebenden Hobbitvölker vor den Monstern und Flüchtlingen schützen sollten, ohne daß die friedliebenden Hobbits selber mit in den Krieg ziehen müßten.

Am anderen Ende der Welt im kalten aber kriegerischen Rußland tauchte ein sehr ungehobelter Wächter namens Putin auf. Putin flogen zwar im Auenland trotz, vielleicht aber auch wegen seiner brutalen Führer-Herrschaft viele schutzsuchende Hobbit-Herzen zu. Nachdem er allerdings die Krim anektierte, wollten die EU-Stammesfürsten für ihre friedliebenden Hobbits erstmal einen anderen Beschützer suchen.

Man entschied sich letztendlich für den türkischen Sultan Erdogan, der das Auenland vor dem chaotischen ungeplanten Flüchtlingszustrom schützen sollte, ohne dass die Hobbit-Völker sich selber mit unangenehm Gewaltexzessen beim Kampf gegen anstürmende Flüchtlingsmassen und Schlepperbanden die Finger schmutzig machen müssten.

Da das kleine Hobbit-Volk es aber gewöhnt war, über seine neuen Wächter- und Beschützerfürsten nun erstmal die allerlustigsten Schmähgedichte zu verbreiten und weil der neue Wächter im Gegensatz zum allzeit geduldigen, wohlmeinenden Ex-Präsident G. W. Bush es mit den bürgerlichen Freiheiten jetzt allen Ernstes wirklich nicht gerade gut meinte, kam es anfänglich zu sehr sehr großen Irritationen.

Beginnend mit Jan Böhmermann ließ Erdogan die frechsten Hobbit-Kommödianten einfach verhaften und ins Gefängnis werfen. Einige hatten sogar erstmals Angst um ihr Leben und baten um den Schutz der Hobbit-Polizei, die sie zeitlebens eigentlich noch mehr verachteten, als die Wächter selber … das alles war ein großer Schock für dieses friedens- und freiheitsliebende Hobbit-Volk.

Als Ihr geliebter Führer Putin, der mit seinen Kritikern ebso wenig zimprelich umging recht bald die Macht im Auenland übernahm und sie in sein großes Eurasisches Reich eingliederte, waren sie durch das Intermezzo mit Erdogan daher sehr gut vorbereitet und hielten von Anfang an ihre ansonsten so vorlaute große Klappe … Hobbit-Historiker nannten die Ära „von Obama über Erdogan zu Putin“ später allerdings WEG ZUR KNECHTSCHAFT [ -> http://goo.gl/VBd0Yd ].

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